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Radio Ferienkiste Remscheid 2026

Wir waren auf Sendung.

Acht Tage lang wurde die Ferienstadt zur Radioredaktion. Die Kinder haben Themen gewählt, Interviews geführt, Aufnahmen geprüft und daraus eine gemeinsame Sendung gebaut.

Kurzer Einstieg Der Jingle der Radio Ferienkiste Ein kurzer Ausschnitt aus dem Sendungsauftakt.
Zwei Kinder sitzen mit Kopfhörern an einem Tisch, sprechen an farbigen Mikrofonen und nehmen zusammen eine Szene auf

Interviewbeiträge

Unsere Interviews aus der Ferienstadt

Elf Gespräche führen durch die Ferienstadt und halten fest, was Menschen dort mit ihren Aufgaben, Ideen und Fragen bewegt hat.

Musik

Musik der Radiosendung

Titelliste
Künstler Titel Spotify
SDP, Sido, Esther GrafMama hat gesagtSpotify
OimaraWackelkontaktSpotify
GroßstadtEngelGute LauneSpotify
HeavysaurusKaugummi ist mega!Spotify
KITSCHKRIEG, Blumengarten, Shirin DavidGut GenugSpotify
Gazan67 (Six Seven)Spotify
Pulsedriver, Tim SaveyWhole Again (Remix)Spotify
SentaIch bin starkSpotify
Deine FreundeHausaufgabenSpotify
DIKKA, LEABis zum MondSpotify
FinnelDorfkinderSpotify
Die Creators, Simon Will, Noel Dederichs, Adrian AmaruHurra die Schule brenntSpotify
Die Prinzen, Deine FreundeAlles nur geklaut 2021Spotify

Musikbereich

Eigenkompositionen aus dem Musikbereich

Aus Ideen, Stimmen und Beats wurden eigene Stücke der Ferienstadt.

Bücherei

Backstreetkids

0:00 0:56

Making-of

So wurde aus Neugier eine Sendung

Am Anfang lagen vier Arbeitshefte auf dem Tisch. Noch war das Mikrofon vor allem ein neues Werkzeug. Die Kinder probierten aus, was Radio ohne Bilder bedeutet, lösten einen kleinen Reporter-Check und bekamen ihren Reporterpass. In der Ferienstadt war damit sofort zu erkennen: Hier ist die Kinderredaktion unterwegs.

Was am ersten Tag geübt wurde, blieb erstaunlich gut hängen. Vor jeder Aufnahme prüften die Kinder mit der Hand den Abstand zwischen Mund und Mikrofon. Eine Handbreit, ruhig halten, deutlich sprechen – aus einer Übung wurde schnell eine selbstverständliche Bewegung.

Die Themen kamen nicht aus einem fertigen Stundenplan. An der Tafel sammelte die Gruppe die Bereiche der Ferienstadt und stimmte gemeinsam ab. Danach übernahmen einzelne Kinder oder Zweierteams ihre Beiträge. Sie bereiteten Fragen vor, gingen zu ihren Gesprächspartnern, hörten genau zu und brachten ihre Aufnahmen zurück an den Studiotisch.

Nicht jeder Moment war für alle gleich spannend. Für manche war das konzentrierte Warten, Wiederholen und Sortieren anstrengender als der Einsatz mit dem Mikrofon. Andere waren von Anfang an völlig dabei. Gerade darin zeigte sich echte Redaktionsarbeit: Manche Kinder blühten beim Interview auf, andere bei Technik, Vorbereitung oder gemeinsamer Planung.

Am meisten Spaß machte das echte Tun: Mikrofon nehmen, losgehen, fragen und eine Antwort aufnehmen, die später tatsächlich im Radio zu hören sein würde. Genau das war auch die größte Überraschung. Viele Kinder hatten nicht erwartet, dass ihre Sendung wirklich im Lokalradio ausgestrahlt wird.

Zwischen Technik, konzentriertem Zuhören und dem nächsten Interview blieb auch Zeit für einen gemeinsamen Moment: Der Küchenbereich backte für die Redaktion einen veganen Schokokuchen. So wurde daraus nicht nur eine Sendung, sondern eine Erinnerung, die die Kinder ihren Familien selbst weitererzählen können.

Medienpädagogik

Medien verstehen, indem man sie selbst macht

Radio war hier kein Unterrichtsthema, das nur erklärt wurde. Die Kinder mussten zuhören, Entscheidungen treffen, freundlich nachfragen und Verantwortung für eine Aufnahme übernehmen. Sie erlebten, dass eine Sendung nicht einfach entsteht: Jemand wählt ein Thema, hält das Mikrofon richtig, prüft den Ton und entscheidet gemeinsam mit anderen, was veröffentlicht werden kann.

Der Reporterpass gab ihnen eine sichtbare Rolle, das Mikrofontraining Sicherheit und die Teams genug Raum, unterschiedliche Stärken einzubringen. So wurde Medienkompetenz zu einer Erfahrung – verständlich, praktisch und ohne den Charakter einer Schulstunde.